Kooperative für Text und Regie

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Im Frühjahr 2011 finden in Syrien Demonstrationen gegen die Regierung statt und wecken nicht nur dort die große Hoffnung, dass sich das syrische Volk von der Diktatur befreit.

Leyla-Claire Rabih beschäftigt sich anhand dreier Stücke des Autors Mohammad Al Attar, der 2012 sein Land verlassen musste, mit Etappen der syrischen Revolution: erste enthusiastische Protestversammlungen, Mut zum politischen Engagement und brutale Unterdrückungsmaßnahmen, Brüche, die die Gesellschaft, bis in die Familien hinein, spalten. Auf der Bühne verweben Künstler*innen unterschiedlicher Herkunft die Texte mit persönlichen Recherchen, lassen Erfahrungsberichte sowie Videobilder einfließen.
Die Chronik der Ereignisse wird dabei zu einer Reise durch verschiedene Erzählformen: vom Email-Verkehr zum Road Movie, vom Kammerspiel zum Dokumentartheater. 

Spieltermine: 15./16./17. Mai, Théâtre de Hautpierre, Strassburg