Kooperative für Text und Regie

ICH WEINE AUCH IMMER. ICH WEINE IMMER-IMMERZU. ABER NUR GANZ TIEF IN MEINEM INNERN, DAMIT NIEMAND ES HÖRT. UND GEORGE WEINT AUCH IMMERZU. WIR WEINEN BEIDE IMMERZU...UND DANN, WEIßT DU, WAS WIR TUN? WIR WEINEN, STELLEN UNSERE TRÄNEN IN DEN EISSCHRANK, BIS SIE ZU EIS GEFROREN SIND, UND DANN...DANN TUN WIR SIE IN UNSEREN WHISKY.
(Edward Albee)
 
PREMIERE 25.05.2019
WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
von Edward Albee
Regie: ELINA FINKEL
Theater Osnabrück
 
 
 
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Im Frühjahr 2011 finden in Syrien Demonstrationen gegen die Regierung statt und wecken nicht nur dort die große Hoffnung, dass sich das syrische Volk von der Diktatur befreit.

Leyla-Claire Rabih beschäftigt sich anhand dreier Stücke des Autors Mohammad Al Attar, der 2012 sein Land verlassen musste, mit Etappen der syrischen Revolution: erste enthusiastische Protestversammlungen, Mut zum politischen Engagement und brutale Unterdrückungsmaßnahmen, Brüche, die die Gesellschaft, bis in die Familien hinein, spalten. Auf der Bühne verweben Künstler*innen unterschiedlicher Herkunft die Texte mit persönlichen Recherchen, lassen Erfahrungsberichte sowie Videobilder einfließen.
Die Chronik der Ereignisse wird dabei zu einer Reise durch verschiedene Erzählformen: vom Email-Verkehr zum Road Movie, vom Kammerspiel zum Dokumentartheater. 

Spieltermine: 15./16./17. Mai, Théâtre de Hautpierre, Strassburg