Kooperative für Text und Regie

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Romain und Sabah's Freundschaft erzählt über das Zusammenleben verschiedener Kulturen auf engem Raum und über die zerstörerische Kraft von Alltagsrassismus.

Romain reitet gerne Schaukelpferd und fühlt sich von seinen Eltern vernachlässigt. Die lieben vor allem sich. Sabah ist selbsternannte Sioux und sucht Verbündete im grauen Hochhausdschungel. Von ihren gegenüberliegenden Fenstern aus haben beide Kinder die Nachbarschaft fest im Blick. Sie lernen sich bei der heimlichen Übergabe von Makrouts kennen, die Sabahs Mutter extra für Romain gebacken hat. Aber Romains Eltern probieren gar nicht erst, sie schmeißen das arabische Gebäck einfach weg. »Liegt schwer im Magen«, sagt der Vater. Während die Kinder ihre Gemeinsamkeiten entdecken, sehen die Eltern nur Unterschiede. Doch Romain und Sabah wollen ihre eigenen Erfahrungen machen und stürzen sich in eine kindliche Liebe, voll phantastischer Abenteuer, bis die Vorurteile ihrer Eltern alles kaputt machen.

Leyla-Claire Rabih ist Regisseurin und künstlerische Leiterin der Compagnie Grenier Neuf in Dijon. Außerdem ist sie Übersetzerin für zeitgenössische Dramatik aus Frankreich. Am THEATER AN DER PARKAUE inszenierte sie bereits »Das Ende von Eddy«.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Kindertheaterpreis 2018

© Theater an der Parkaue, Berlin