Kooperative für Text und Regie

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Theaterfestival endet mit Sieg für Peer Gynt
(Auszug aus einem Artikel von Katja Weise beim NDR Kultur)

Für viele ist das "Körber Studio Junge Regie" am Hamburger Thalia Theater in der Gaußstraße ein wichtiges Sprungbrett. Jährlich schicken die Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum jeweils eine Inszenierung in den Wettbewerb, insgesamt elf waren es in diesem Jahr. Mit der öffentlichen Jurysitzung ist der Wettbewerb zu Ende gegangen, gewonnen hat "Peer Gynt" von Felix Krakau, das an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt in einer Koproduktion mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus entstanden ist.

"Peer, sei du selbst!" heißt es bei Ibsen - eine tolle Vorlage, fand Felix Krakau. Auch für Jugendliche, die heute erwachsen werden, die virtuos mit den sozialen Netzwerken umgehen und dabei immer wieder Selbst-Bilder produzieren. Felix Krakau erzählt:

"Es fängt wie so eine Coming-of-Age-Geschichte an, erzählt dann aber ein ganzes Leben. Und es ist eigentlich wie so eine Geschichte über Lebensentwürfe, Konstruktionen und Identität. Wir fanden es sinnvoll, das mit Menschen zu machen, die selbst gerade anfangen und sich überlegen: Wer will ich sein? Warum ist das manchmal so schwierig? Da war für uns klar: Wir machen da eine Bearbeitung von dem Stoff."

Für seine Inszenierung PEER GYNT nach Henrik Ibsen wurde Felix Krakau mit dem Preis des "Körber Studios Junge Regie" ausgezeichnet.

Ein halbes Jahr lang hat der Regisseur mit den Jugendlichen gearbeitet. Es wurde ein mitreißender Abend, der geschickt den Bogen spannt zwischen den Zeiten. "Die Welt" sagt, Felix Krakau, der 1990 in Hamburg geboren worden ist, müsse durch das eigene Theater "hindurchlaufen"

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