Kooperative für Text und Regie

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Die Grimm’schen Märchen sind manchmal echt gruselig. Dunkle Wälder, böse Wölfe. Ein Rumpelstilzchen, das sich das Bein ausreißt. Da wandern verstoßene  Kinder einsam durch den Wald und setzen sich der Gefahr fieser Hexen und schwerer Diabetes aus. Und dann gibt es da noch die Prinzessin, die hundert Jahre schläft, weil sie sich gestochen hat. Wie schusselig, oder? Es könnte ja aber auch sein, dass sie das mit Absicht getan hat. Weil nämlich Regeln da sind, um gebrochen zu werden. Vor allem die von der gekränkten dreizehnten Fee. Und vielleicht war ja auch gar kein Prinz nötig zum Wecken. Starke Königstöchter machen das einfach selber! Mit nur ein ganz klein wenig Hilfe von Rolf, der Rose und dem Hofradio Uwe. Und nicht zuletzt vom Frosch, der ja in keinem guten Märchen fehlen darf. Anja Horst erzählt das bekannte Märchen als liebevolle Geschichte über das Großwerden und warum es gut ist, eigene Entscheidungen zu treffen und zu ihnen zu stehen. (Quelle: Homepage Neue Bühne Senftenberg)