rua. Kooperative für Text und Regie
Kooperative für Text und Regie
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Carolin Millner

Carolin Millner
© Michael Benthin

Vita

http://www.caromillner.com/

Carolin Millner ist Regisseurin, Mitbegründerin und Teil der künstlerischen Leitung von studioNAXOS - einer Plattform für junge, freischaffende Künstlerinnen Hessens - und Mitglied der Gruppe ELEGANZ AUS REFLEX.

Geboren in Halle an der Saale, aufgewachsen in Berlin und Stuttgart, absolvierte sie zunächst ein Studium der Dramaturgie, Soziologie und neueren deutschen Literatur an der LMU München in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding in München. Darauf folgte ein Regiestudium in Frankfurt am Main und Zürich, das sie 2019 beendet.

Seit 2014 inszeniert sie an Produktions- und Theaterhäusern wie dem Künstlerhaus Mousonturm, dem studioNAXOS, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Landestheater Neuss und dem Schlosstheater Celle.

Ihre Inszenierungen wurden am Theaterdiscounter in Berlin, dem jungen theater Göttingen und dem Staatstheater Augsburg gezeigt, sowie zu Festivals wie, "frisch eingetroffen" bei zeitraumexit in Mannheim, "KaltstartPro" Hamburg, den Hessischen Theatertagen in Gießen, dem "Outnow-Festival" in Bremen, dem 100° Festival Berlin, dem Büchner Festival in Gießen und dem flausen-Festival nach Bielefeld eingeladen.

Für ihre Performance zu Wilhelm Tell gewann sie den Publikums- und Jurypreis der Versionale in Leipzig, erhielt gemeinsam mit weiteren Performerinnen eine Residenz bei den Dritten Fatzertagen in Mülheim an der Ruhr sowie ein flausen-young artists in residence Recherchestipendium und in diesem Jahr eine Residenz im Frankfurt LAB. 

Sie ist Stipendiatin des DAAD sowie Alumni der Polytechnischen Stiftung als auch der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Carolin Millners Arbeiten zeichnen sich durch eine choreographische Erzählform aus. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Lust an der Entwicklung material- und themeninhärenter Erzählsprachen. Inhaltliches Interesse sind bei ihrer Arbeit Identitäts-, Wahrheits- und Erinnerungspolitiken und die gesellschaftlichen wie individuellen Verhältnisse zu diesen. Außerdem bilden Verlust und die Ökonomisierung aller Lebensbereiche das Interesse der Auseinandersetzung. 

Texte

  • Mir geht´s ja noch Gold

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    "Du, das ist noch alles Schnee von gestern und auch so ein widerliches Thema. Lass uns doch lieber über was Schönes sprechen."

    Marianne Hoppe, Film - und Theaterikone der 30er bis 90er Jahre, liebäugelte mit der KPD der Weimarer Republik. Sie saß mit Göring, Goebbels und Hitler im Kino und bleibt nach 1945 Aushängeschild staatstragender Kunst. Wie erklärt sie sich das? Und uns? Ich Leben entblättert ein Jahrhundert deutscher Geschichte und die Fähigkeit sich durch alle politischen Lager und Zeiten und an immer neue gesellschaftliche Konstellationen und Konventionen ohne Zweifel anzupassen. Da geht es um deutsche Befindlichkeit, das Abschirmen moralischer Ansprüche und das Verschieben von Schuld. In dem Monolog "Mir geht's ja noch Gold" spricht Marianne Hoppe selbst und ist da nur ein Beispiel für vergangene und leider auch erschreckend gegenwärtige Rechtfertigungspfade, blinde Flecken und den Opportunismus der Gefühle.

     

    Monolog
    UA: 2023, Monolog-Festival Theaterdiscounter Berlin, Regie: Carolin Millner

  • Tod der Treuhand
  • WIR LIEBTEN NICHT ALLE

Regie

  • 29.11.2024
    Was bleibt.
  • 07.07.2023
    ES IST QUASI LIEBE
  • 27.04.2023
    THE WORLD AT LARGE BARELY MOVES ME/ SCHADE, DU HAST SO NE KOMISCHE WELTANSCHAUUNG (Gastspiel)
  • 01.12.2022
    Wir liebten nicht alle
  • ERFOLG I: JOHANNA - GEBOREN UM LIEBE ZU GEBEN?
  • Tod der Treuhand
  • Rot oder Tot (4)
  • Zeit der Kannibalen

Extras

Innerhalb der Reihe 30 Jahre Mauerfall gab es am 04.10.2019 auch einen Beitrag zur Theaterserie ROT ODER TOT, zum Nachhören geht es hier.