Khanyi ist verschwunden. Im Wald, am Stadtrand von Berlin, wurde sie das letzte Mal gesehen, seitdem zieht es die jüngere Schwester und Ich-Erzählerin Lindiwe, genannt Lin, immer wieder zu den Bäumen. […] Im Wald geht Lin immer mehr auf. Sie beginnt, sich zu verwandeln. […] Afrikanische Mythologie, Erinnerungen, die Apartheid in Südafrika, Träume, das Tagebuch der Schwester, Magie, die Sprache der Bäume, die Gegenwart in Berlin – Sandjon verwebt Gedichte zu einer kunstvollen Reise. "City of Trees" ist ein kühnes, poetisches Abbild dessen, wovon der Roman handelt: eine Sprache zu finden, um zu sich selbst zu kommen.
(Rezension zu City of trees, 21.08.2024, Christine Knödler, Süddeutsche Zeitung)
[E]ine eindrucksvolle Mischung aus Afrospiritismus, Urban Fantasy, Climate-Fiction, Coming of Age und queerer Poesie, die unter die Haut geht. […] Die berührende Sprache der Autorin ist sowohl melancholisch als auch hoffnungsvoll und wirkt noch sehr lange nach”
(Phantastik-Bestenliste, aus der Jurybegründung)