Kooperative für Text und Regie

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Before I speak, I have something to say. Ein Marx Brothers Reenactment.

von Martin Bieri, Max Merker, Matthias Schoch
Regie: Max Merker

© Slava Hlavacek
 
Am Anfang war der Witz. Und dieser Theaterabend huldigt seiner Wirkmacht wie seiner Ohnmacht. Inspiriert von Groucho Marx setzen Max Merker und Matthias Schoch der Banalität des Daseins persönlichen Enthusiasmus und höheren Blödsinn entgegen und reiten den alten Gaul Humor. Wo kommt er her? Warum ist er angeblich keine Kunst? Und vor allem: kann er politisch emanzipatorisch wirken?
 
Die frühen Filme der Marx-Brothers sind Legende und dienen als strategische Vorlage für diese Bühnen-Attacke aufs Zwerchfell, total komisch und gleichzeitig himmeltraurig, weil das Witze auf jemandes Kosten geht. Auf die von Groucho Marx, der nicht genug Liebe hatte und vor allem auf die von Margret Dumont, der Straight Woman der Marx Brothers. "Before I speak" ist eine Hommage an sie, an die grösste Straight Woman, die es je gegeben hat.
 

 
In Koproduktion mit dem Fabriktheater Rote Fabrik Zürich, dem Kleintheater Luzern und dem Theater Orchester Biel Solothurn
 
UA: 01.04.2016, Fabriktheater Rote Fabrik Zürich
 
Mit: Max Merker, Matthias Schoch
Konzept: Martin Bieri, Max Merker, Matthias Schoch
Regie/Idee: Max Merker
Musik: Matthias Schoch
Dramaturgie: Martin Bieri
Ausstattung: Martin Dolnik
Licht/Video/Technische Leitung: Patrick Hunka
Regieassistenz: Marianne Amsler
Diffusion: Ramun Bernetta
Produktion: Max Merker / Matthias Schoch