Das goldene Schlüsselchen
nach Motiven von Alexej Tolstoi
Die Abenteuer des Burattino beginnen wie die seines berühmten Vorfahren Pinocchio. Auch Burattino muss viel lernen über die merkwürdige Welt, in die er hineingeschnitzt wird. Statt in die Schule zieht es die kleine Holzpuppe gleich zum Theater. Dort gerät sie an den bösen Puppentheaterdirektor Karabas Barabas. Der will sie schon bald im Ofen verfeuern. Doch als Karabas Barabas von einer geheimen Tür in Papa Carlos Haus erfährt, läßt er Burattino laufen und gibt ihm sogar fünf Goldmünzen. Kurz darauf gerät Burattino jedoch an die Füchsin Alisa und den Kater Basilio. Im Land der Dummköpfe wollen sie ihm die Münzen abnehmen. Ein Schwan rettet Burattino, er findet Zuflucht bei der Puppe Malwina und ihrem Hund Artemon. Doch wenig später hetzen Füchsin und Kater sogar den Meisterpolizist auf ihn. Auf der Flucht fällt Burattino in einen Teich. Am Grund des Teichs eröffnet Schildkröte Tortila Burattino die Augen für das Gute und vertraut ihm das goldene Schlüsselchen an. Burattino erkennt, dass sich die Tür zum goldenenen Schlüsselchen in Papa Carlos Haus befindet. Nach einer letzten turbulenten Verfolgungsjagd, in der Karabas Barabas ihm versucht, den Schlüssel abzujagen, landet Burattino wieder bei Papa Carlo. Zusammen mit seinen Freunden steckt er den Schlüssel ins Schloss der verborgenen Tür: Hinter ihr finden alle Puppen eine neue Heimat und ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Unabhängigkeit.