rua. Kooperative
für Text und Regie
rua. Kooperative für Text und Regie steht für eine inhaltliche und sich beständig neu definierende Theaterarbeit, welche immer im Diskurs und Austausch über Themen und Ästhetik ist. Text und Inszenierung werden als sich gegenseitig inspirierende Theaterpraktiken gesehen. Neben der klassischen Verlags- und Agenturarbeit wird die vernetzte Zusammenarbeit von Autor*innen und Regisseur*innen gestärkt und praktiziert.
Als freie Dramaturgie bietet die Kooperative den Künstler*innen eine Plattform gemeinsam Ideen für Projekte, Konzepte, Kooperationen zu entwickeln, um für diese in einem zweiten Schritt ausführende Produktionshäuser und Theater zu gewinnen. rua. versteht sich als Solidargemeinschaft, in der Wissen gegenseitig und für alle bereitgestellt wird. Gagentransparenz und Geschlechtergerechtigkeit sind Basis der gemeinsamen Arbeit.
Sabine
Westermaier
1971 in München geboren, studierte von 1992 bis 1998 Theaterwissenschaft und audiovisuelle Medien, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Pädagogik an der FAU Erlangen-Nürnberg. Von 1999 bis 2004 war sie Dramaturgin am Theaterhaus Jena, ab 2002 in leitender Funktion zusammen mit Claudia Bauer und Reinald Grebe. Von 2005 bis 2009 war sie als Dramaturgin am Staatstheater Stuttgart engagiert, von 2009 bis 2017 arbeitete sie als Lektorin bei henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin. Neben rua. schreibt sie immer wieder mal kleine Funkerzählungen für Kinder und ab und zu ein Drehbuch für Erwachsene.
Dorothea
Lautenschläger
1990 in Südhessen geboren, studierte Theaterwissenschaft und Soziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Regie an der HfMDK Frankfurt am Main und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Diverse Regieassistenzen am Staatstheater Wiesbaden, Stadttheater Münster und in der Freien Szene in Hamburg. Sie war zudem an der Plattform theateruebersetzen.de, dem Podcast Über Übersetzen beteiligt und Teil des Redaktionsteams von DRAMA Magazin für szenische Literatur.
Luzia
Schareika
2001 in Karlsruhe geboren, wuchs in Wiesbaden und Göttingen auf, wo sie am Deutschen Theater als Jugendliche Texte schreibend, sprechend, spielend erkundete. Es folgte ein Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, mit einem Ausreißer an die University of Melbourne. Dort entdeckte sie Theater noch einmal ganz anders: Mit Stücken über rasende Greyhounds und koloniale Schuld. Seit 2025 ist sie bei rua. im Lektorat und überall dort, wo Texte Aufmerksamkeit brauchen. Außerdem ist sie im Masterstudium Philosophie, wo sie sich mit Themen der (Sozial-)Epistemologie auseinandersetzt: Das mit den Fragen und der Neugier hört (zum Glück) nie auf.