Azeret Koua
Vita
Azeret Koua (sie/ihr; 1993* in Detroit) ist Regisseurin, wuchs als Third-Culture-Kid mit vielen Sprachen und noch mehr Fragen in den USA, Deutschland und China auf und landete über Umwege (Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München, Assistenzen am Schauspiel Dortmund und Residenztheaterin München) in der künstlerischen Leitung des Theaterhaus Jena (2024–26). Auf der Bühne interessiert sie sich für alles, worüber man* lieber nicht spricht: tabuisierte Reibungspunkte aus Gesellschaft und Politik, überhörte Narrative, misrepräsentierte Sichtweisen. Ihr Werkzeugkoffer: Popkultur, Surrealismus, Musik und ein Humor, der sich weigert, brav zu sein. Azeret's Arbeiten kreisen um Freiheit — von Systemen, Normen, und gelegentlich von sich selbst. 2025 war ihre Inszenierung rhapsody beim Radikal Jung Festival eingeladen, und sie wurde in Theater Heute als Beste Nachwuchskünstlerin nominiert. Die Freiheit hat sie noch nicht gefunden - vermutlich versteckt sie sich in der nächsten Produktion.
Regie
Theaterhaus Jena
Extras
RHAPSODY
von Azeret Koua
Theaterhaus Jena
Premiere: 24.10.2024