Kooperative für Text und Regie

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Elina Finkel

Elina Finkel

Vita

www.elina-finkel.com

Elina Finkel wurde in Odessa geboren. Nach ihrer Emigration aus der Ukraine kam sie nach Aufenthalten in Israel, Italien und Österreich 1983 nach Deutschland. Sie war Mitbegründerin des Jungen Theater Bremen und war dort von 1990 bis 1994 aktiv. Von 1995 bis 1998 studierte sie Schauspiel in Hamburg. Seit 2003 arbeitet sie als freie Regisseurin und Übersetzerin russischer Dramatik. Aktuell inszeniert sie am Theater Oldenburg, Theater Aachen und am Theater Osnabrück. Neben diversen Stücken von Anton Tschechow übersetzte sie u.a. Stücke von Sergej Medwedjew und Dmitri Danilow.

Regie

  • Willkommen
    von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
    Premiere: 14.03.2020, Theater Osnabrück
  • Momentum
    von Lot Vekemans
    Premiere: 17.01.2020, Theater Erlangen
  • Der Stein
    von Marius von Mayenburg
    Premiere: 26.10.2019, Theater und Philharmonie Essen

    Wie bedrohlich die Gespenster der deutschen Geschichte bis in die Gegenwart hineinwirken, wenn man unangenehme Wahrheiten immer wieder unter Gras und Gutgläubigkeit begräbt, zeigt Elina Finkel im Grillo-Theater in ihrer subtilen Inszenierung, die auch ohne Anspielung auf aktuelle Antisemitismus-Tendenzen mahnende Wirkung erzielt.

    (Martina Schürmann, 27.10.2019, WAZ)

  • Wer hat Angst vor Virginia Woolf
    von Edward Albee
    Premiere: 25.05.2019, Theater Osnabrück
  • Der Entertainer
    von John Osborne
    Premiere: 08.03.2019, Theater Aachen
    Der Entertainer
    © Wil van Iersel

    In der Inszenierung von Elina Finkel kriechen Trauer, Schmerz, Hilflosigkeit und Verzweiflung auf einer Welle von Gin und Zigarettenrauch durch den Raum, der von einem protzigen goldenen Varieté-Vorhang ab und zu geteilt wird.

    (Sabine Rothner, 17.03.2019, Aachener Zeitung)

     

  • Russian boy
    von Dmitri Sokolow
    UA: 17.11.2018
    Staatstheater Oldenburg

    Finkel verhilft durch ihre Enthalsamkeit und die disziplinerte Arbeit mit den Spieler*innen dem Text zu seinem Recht. Und das ist gut, denn in ihm leben die Fantasien, die erotischen Träume, das Glück, die Erfüllung als Möglichkeit. Die Wirklichkeit muss erst noch folgen.

    (Benno Schirrmeister, 17.11.2018, nachtkritik)