rua. Kooperative für Text und Regie
Kooperative für Text und Regie
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Nina Mattenklotz

Nina Mattenklotz
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Vita

Nina Mattenklotz wurde 1980 in Nordrhein-Westfalen, Gütersloh, geboren. Nach dem Bachelorstudium der Medienkultur, Neuere deutsche Literatur und Psychologie an der Universität Hamburg von 2000 bis 2004, studierte sie bis 2008 Regie an der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater. Seitdem inszenierte sie u.a. am Schauspielhaus Wien, Schauspiel Stuttgart, Nationaltheater Weimar, Kampnagel Hamburg, Theater Bremen und Luzerner Theater. Seit 2012 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit der freien Hamburger Gruppe Theater Triebwerk.

Nina Mattenklotzs Arbeit kreist um die Infragestellung sozialer Klassen, geschlechtsspezifischer Herrschaftsverhältnisse und deren Darstellung in Familie, Liebe und Arbeit. Ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, Charaktere, Figuren und Handlungen nicht zu bewerten, sondern zu verstehen. Theater zu machen heißt für sie im Team zu arbeiten vom Probenbeginn bis zur Premiere. (und vielleicht auch noch darüber hinaus)

Regie

  • 31.03.2023
    Der Russe ist einer, der Birken liebt
  • 21.01.2023
    Woyzeck
  • 03.11.2022
    Das Ende von Ifflingen
  • Wie es euch gefällt
  • Tschick
  • Mitwisser
  • Das Ende von Eddy
  • Schäfchen im Trockenen
  • Glasmenagerie
  • Ronja Räubertochter
  • Einsame Menschen

    Platsch! Wasser spritzt, als die Junge Frau mit einem Sprung in die Swimmingpoolbühne den Abend eröffnet. Mit ähnlichem Getöse platzt sogleich die restliche Badegesellschaft in die Inszenierung. Was als Familienschwank beginnt, lässt Nina Mattenklotz allmählich in einen See aus Melancholie zerfließen. Denn bald geistern die titelgebenden "Einsame Menschen" durch die blau geflieste Badelandschaft am Theater Chemnitz. Und ein als Gartenzwerg deplatzierter Akkordeonspieler gibt ihnen wehmütige Musikfetzen vor, die die Gefühlslage der Inszenierung beisammenhalten.
    (Tobias Prüwer, 26.01.2019, nachtkritik)

    Regisseurin Nina Mattenklotz verpflanzt Familie Vockerat in ein riesiges, zum Publikum hin offenes Schwimmbecken als den gefliesten Traum des Bürgertums. Die Akteure auf der Chemnitzer Bühne plantschen darin, sie tigern und sonnen sich auf den Rändern ihres selbstgewählten Gefängnisses (...) Ein harter Stoff, der heute, in einer Zeit der Möglichkeiten und schwindender Gesellschafts- und Familienbande mit dem gleichzeitigen Diktat der Selbstverwirklichung aktueller ist denn je. 
    (Sarah Hofmann, 27.01.2019, www.freiepresse.de)

    Regisseurin Nina Mattenklotz fängt die Stimmung auf und führt ihre Darsteller behutsam bis an den Rand der Selbstzerstörung. (...) Als die Lichter auf der Bühne ausgingen, musste das Publikum das Gesehene erst einmal kurz setzen lassen, doch dann feierte es die Darsteller und das Inszenierungsteam bei minutenlangem Schlussapplaus.
    (Viktoria Winkel, 27.01.2019, Tag24)

  • Der Zauberer der Smaragdenstadt
  • Kabale und Liebe
  • Tschick

Extras

LILIOM von Ferenc Molnár
Theater Luzern
Premiere: 12.01.2018

 

ROMEO UND JULIA von William Shakespeare
Theater Luzern
Premiere: 26.01.2017